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Hamburger IT Strategietage 2019

Christa Koenen, CIO des DB Konzerns und gleichzeitig Vorsitzende der Geschäftsführung der DB Systel. Foto: Consultix GmbH.

Bereits zum 17. Mal fanden vom 21. bis 22. Februar 2019 die Hamburger IT Strategietage statt. Mehr als 800 Teilnehmer trafen sich im Hotel Grand-Elysée, um an zwei Tagen aktuelle Strategien, Anforderungen und Management-Ansätze zu diskutieren und aus ihrem Alltag zu berichten. Thema der diesjährigen IT-Management Konferenz lautete „Driving the Digital Future“. Die Vorträge der CIOs machten deutlich, dass neben zahlreichen Technik-Trends wie KI, AI/Machine-Learning, Blockchain oder Robots auch die Neuausrichtung der internen Prozesse und agile Methoden eine zentrale Rolle bei der digitalen Transformation einnehmen.

Sogar ganze 60 % der Arbeitszeit sei Timo Salzsieder, CIO der Metro, mit dem Thema Kultur im Unternehmen beschäftigt. Außerdem schilderte Salzsieder in seinem Vortrag eindrucksvoll, wie man als Unternehmen mit „angestaubtem“ Image zum Erfolg kommt. Für den CIO sei dies eine einfache Rechnung: Ausführung + Strategie + Kultur = Erfolg. So führe man beispielsweise alle zwei Wochen eine kurze Mitarbeiterumfrage durch, um die Zufriedenheit und Stimmung in einzelnen Unternehmensbereichen zu ermitteln. Der so ermittelte Employer Engagement Index habe sich signifikant verbessert: Die Zahl der Mitarbeiter, die sagten "Ich arbeite gerne hier" sei binnen eines Jahres von 34 auf 63 Prozent gestiegen.

Christa Koenen, CIO des DB Konzerns und gleichzeitig Vorsitzende der Geschäftsführung der DB Systel, sprach ebenfalls über den Kulturwandel der Digitalisierung und zeigte den Teilnehmern, wie die Deutsche Bahn die Digitalisierung versteht. Für Koenen stehe bei der Auswahl neuer Technologien immer der Business-Nutzen im Vordergrund. In selbstorganisierten Teams bekomme jeder Mitarbeiter die Verantwortung, die er braucht, um für den Kundennutzen zu arbeiten. "Wo wir früher streng hierarchisch waren, müssen wir heute anders unterwegs sein. In einer vernetzten Welt ist Transparenz der Information zur Normalität geworden.", so Koenen. Ein Teil der neuen Lösungen seien bei der DB auf Grund dieses neuen Denkens entstanden.

In einem spannenden Wandlungsprozess befindet sich auch die B. Braun Melsungen AG, den CIO, Gerd Niehage, in seiner Keynote schilderte. Begonnen mit einem Film über einen Dialyse-Patienten, der dank neuer Technologien enorm an Lebensqualität zurück gewann, zeigte Niehage, was der digitale Wandel in der Gesundheitsbranche für das Unternehmen bedeutet. Health Monitoring und Telemedizin unterstützen Menschen schon heute dabei, gar nicht erst krank zu werden. Ziel sei es, den Krankenhausaufenthalt eines Patienten zu verkürzen oder ihn direkt zu Hause behandeln zu können. Aktuell generiere die B. Braun Gruppe ca. 80 % ihres Geschäfts im B2B-Umfeld. Zukünftig stehe aber der Patient zu Hause als Zielgruppe mehr im Fokus.

Die abschließende Keynote der zweitägigen Veranstaltung hielt FDP-Chef Christian Lindner. Unterhaltsam machte er deutlich, wie weit der Bundestag noch von einer konsequenten Digitalisierung entfernt ist und wie die Einstellung seiner Partei zu diesem Thema ist. Außerdem plädierte Lindner für eine bessere Nutzbarkeit von Daten und eine Hinterfragung der Datenschutzbestimmungen.

 

 

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